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Schiff & Hafen: „Wettbewerbsfähigkeit durch effiziente Prozesse“

08.04.2013

So lautet der Titel des Hintergrundbeitrags von den LEAN-MARITIME-Experten Theo Herzog (Managing Partner) und Robert Rauch (Berater) in der „Schiff & Hafen“-Ausgabe vom April 2013 (Seiten 34-36). Die Autoren erläutern, wie auf führenden europäischen Werften Produktivitätssteigerungen von über 30 Prozent realisiert werden konnten.

Heute erziele der Schiffbau in Deutschland und auch im übrigen Europa seine Wettbewerbsvorteile überwiegend durch technische Produktinnovationen, berichten die LEAN-MARITIME-Autoren. Die Folge sei eine zunehmende Spezialisierung auf den Bau hoch komplexer und ausrüstungsintensiver Schiffe. Allerdings erfordere der Markt neben der Technologieführerschaft heute zusätzliche Ideen für den Ausgleich der bestehenden Kostennachteile. Diese seien vor allem durch hohe Arbeitskosten und geringe Arbeitsproduktivität entstanden. Eine Möglichkeit zur Steigerung der Arbeitsproduktivität ist nach Ansicht von Theo Herzog und Robert Rauch die Einführung eines ganzheitlichen Unternehmensmodells nach Lean-Management-Prinzipien.

Basis für die damit erzielten Produktivitätssteigerungen bilden spezielle Anforderungen, die mit dem Produktionssystem „Schlanker Schiffbau“ umfassend beschrieben werden können und auf fünf Gestaltungsprinzipien basieren: Fluss, Takt, Synchronisation, Reaktion und 0-Fehler. Theo Herzog und Robert Rauch beschreiben ausführlich diese Prinzipien und nennen zudem mehrere Praxisbeispiele aus den Bereichen Innenausbau sowie Reparatur und Umbau von Schiffen. Ihr Fazit: „Durch das Produktionssystem ‚Schlanker Schiffbau‘ und den kontinuierlichen Verbesserungsprozess können Kosten, Qualität und Durchlaufzeiten von Arbeitsprozessen im Unternehmen und bei Lieferanten nachhaltig optimiert werden.“

 


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